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Pilgerweg Loccum Volkenroda

Rubrik:Wandern, Mehrtagestour
Start:Kloster Loccum
Streckenverlauf:Durch: Bursfelde, Bühren, Niemetal und Löwenhagen, Dransfeld, Jühnde, Mariengarten, Friedland, Klein Schneen, Reiffenhausen, Naturschutzgroßprojekt
Ziel:Kloster Volkenroda , Thüringen
Länge:60,88 km
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Symbol Pilgerweg
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Göttingen und Umgebung mit Naturpark Münden LGN Landesvermessung + Geobasisinformation Niedersachsen Karte: ISBN 3-89435-667-7
Kontakt:Touristik Naturpark Münden e.V.
Telefon: 05541 75313
email: tourist-info@hann.muenden.de

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Informationen zur Tour

Der Pilgerweg Loccum-Volkenroda verbindet die ehemaligen Zisterzienserklöster Loccum in Niedersachsen und Volkenroda in Thüringen. Auf rund 300 Kilometern führt er durch eine abwechslungsreiche Naturlandschaft entlang von Weser, Leine und Unstrut, über Wesergebirge, Vogler und Solling sowie durchs Eichsfeld.

Kloster Bursfelde

In der Nähe des Klosters Bursfelde fließt die Nieme in die Weser. Durch deren schmales Tal verläuft der Pilgerweg über die Dransfelder Hochebene zum Hohen Hagen mit dem Gaußturm, markantes Wahrzeichen der Region. Ein Exkurs führt von Loewenhagen zu den Kreuzsteinen in Bühren. Südlich an Göttingen vorbei geht es über Deutschlands erstes Bioenergiedorf, das Fachwerkdorf Jühnde, zum ehemaligen Kloster Mariengarten. Im fruchtbaren Leinetal streift der Weg Klein-Schneen mit seinem Rittergut und die Ortschaft Friedland. Östlich von Reiffenhausen verlässt der Pilgerweg über das Biotop des Grünen Bandes, den früheren Todesstreifen der innerdeutschen Grenze, wieder das Göttinger Land und erreicht Thüringen und das Eichsfeld.

Entlang des Weges finden sich zahlreiche Klöster bzw. Klosterruinen, überwiegend auch Zisterziensischen Ursprungs. Zusammen mit anderen sehenswerten Baudenkmälern lassen sie eine über Jahrhunderte währende Glaubensgeschichte lebendig werden. Darüber hinaus wird die ehemalige innerdeutsche Grenze überquert. So wird auch das Glück der friedlichen Revolution von 1989 erfahrbar.

Anbindungen des Pilgerweges Loccum –Volkenroda im Göttinger Land

Dransfeld – Göttingen
Ausgeschildert mit grünem Zisterzienserkreuz

Der Weg führt vom Straßenlärm unbeeinträchtigt parallel zur B3 Richtung Varmissen und Klein Wiershausen, findet hier den Anschluss an den Rad/Fußweg auf der ehemaligen Bahnstrecke Dransfeld-Göttingen, umrundet Groß Ellershausen und führt hinter dem Stadtfriedhof Richtung Innenstadt zur Leine. An der Leinebrücke der B3 zweigt der Weg zum Bahnhof ab. Richtung Innenstadt führt der Weg durch die Altstadt vorbei am alten Rathaus und endet an der Kirche St. Jacobi.


Bühren – Hann. Münden
Ausgeschildert mit grünem Zisterzienserkreuz

Am östlichen Ortsausgang von Löwenhagen führt der grün ausgeschilderte Nebenweg des Pilgerweges über Varlosen nach Bühren und endet dort am westlichen Ortsrand an den Kreuzsteinen.
Von dort ist die Anbindung Bühren – Hann. Münden zusätzlich ausgeschildert. Der Weg folgt in wesentlichen Abschnitten dem Wanderweg X4 durch den Bramwald, trifft auf den Ort Volkmarshausen und verläuft am Hang des Blümer Berges und des Questenberges, um dann Hann. Münden im Stadtteil Blume zu erreichen. Über die historische Werra- Sandsteinbrücke führt der Weg durch die Altstadt zur St. Blasiuskirche und endet am Bahnhof.

Nieme

Gaußturm

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