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Reinhäuser Wald (Rundwanderung in der Gemeinde Gleichen durch den Reinhäuser Wald und das Wendebachtal)

Rubrik:Wandern
Start:Reinhausen, Parkplatz am Restaurant im Schützenhaus
Streckenverlauf:Reinhausen, Wendebachtal, Waldschlösschen, Richtung Bremke, Jägersteine, Reintal -Reinhausen
Ziel:Reinhausen, Parkplatz am Restaurant im Schützenhaus
Länge:9,00 km
Dauer:3 Stunden ohne Abstecher
Besondere Hinweise:Achtung Wanderer! Das Wanderwegenetz im Landkreis Göttingen führt überwiegend über Wirtschaftswege. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf Land- und Forstwirtschaft. Die Benutzung der Wege geschieht auf eigene Gefahr.

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Informationen zur Tour

Südöstlich von Göttingen, lädt der Reinhäuser Wald zu Spaziergängen ein. Auf dieser Wanderung lässt sich der Charakter dieser Landschaft gut erschließen. Sie wandern durch Mischwälder mit roten Buntsandsteinfelsen und entlang von Waldbächen.

Reinhäuser Wald

"Die Rundwanderung führt Sie von Reinhausen durch das Wendebachtal am Waldschlösschen vorbei, langsam ansteigend in Richtung Bremke. Vor erreichen des Ortes folgen Sie der Ausschilderung hinauf zum „Jägerstein“ und kehren durch das Reintal nach Reinhausen zurück.

Tipps

• Reinhäuser Buntsandstein: Kommt man aus dem Göttinger Leinetal und erreicht Reinhausen, so fallen einem sofort die rötlichen, hoch aufragenden Felsen auf. Während im Leinetal der helle Muschelkalk zu Tage tritt, ist es hier der Buntsandstein. Er diente in Reinhausen nicht nur als Baustein sondern auch als natürliche Wand bei der Errichtung der Häuser. Imposante Felsformationen aus Buntsandstein - wie am Jägerstein -, steile Wände, riesige Felsblöcke und kleine Höhlen sind überall im Reinhäuser Wald zu entdecken.
• Kloster Reinhausen: Über Reinhausen erhebt sich die ehemalige Burg- und Klosterkirche mit ihren beiden imposanten Kirchtürmen. Im 11. Jahrhundert wurde der ursprüngliche Wohnsitz der Grafen von Reinhausen in ein Benediktinerkloster umgewandelt. Die aus Buntsandstein errichtete Kirche wurde mehrmals umgebaut. So hat sich zwar der ursprüngliche Zustand verändert, aber die romanische Bauweise ist noch deutlich zu erkennen. Sehenswert im Inneren der Kirche sind die Fresken aus der Zeit um 1400 mit Motiven der Christopheruslegende, der liegende Löwe mit der menschlichen Gesichtsmaske sowie der Flügelaltar aus der Zeit um 1500.
• Abris: Zu den Besonderheiten des Reinhäuser Waldes gehören die natürlich entstandenen Felsdächer. Wie Forschungen der Göttinger Kreisarchäologie gezeigt haben, wurden viele dieser Schutz bietenden Felsüberhänge schon seit der Steinzeit von Menschen aufgesucht. Sie werden „Abris“ genannt, nach dem französischen Wort für „Schutzdach, Unterstand“. Im Buntsandsteingebiet des südlichen Leineberglandes findet sich die größte zusammenhängende Gruppe von Felsdächern in Mitteleuropa.
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Reinhäuser Wald

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Urheber: Ingo Seifert-Rösing, Wilhelm-Raabe-Str. 15, 37083 Göttingen, E-Mail: seifert-roesing@t-online.de

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