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Die Gleichen (Wanderung)

Rubrik:Wandern
Start:Parkplatz an der Historischen Spinnerei im Gartetal zwischen Klein Lengden und Benniehausen
Streckenverlauf:Historische Spinnerei, Wittmarshof, Appenrode, Bremke, Eschenberg, Die Gleichen, Wittmarshof, Spinnerei
Ziel:Parkplatz an der Historischen Spinnerei im Gartetal zwischen Klein Lengden und Benniehausen
Länge:14,00 km
Dauer:4 bis 5 Stunden
Besondere Hinweise:Achtung Wanderer! Das Wanderwegenetz im Landkreis Göttingen führt überwiegend über Wirtschaftswege. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf Land- und Forstwirtschaft. Die Benutzung der Wege geschieht auf eigene Gefahr.

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Informationen zur Tour

Sie wandern durch Wälder an idyllisch gelegenen Gutshöfen und alten Burgmauern vorbei durch eine harmonische Kulturlandschaft. Verschiedene Anhöhen (sogenannte Zeugenberge"") belohnen Sie mit der guter Aussicht zum Weserbergland und dem Harz.

Kapelle Wittmarshof

Vom Gartetal mit 180 Höhenmetern wandern Sie bis auf 345 m an den Gleichen. Ein Abstecher zu den Gipfeln der zwei Gleichen führt dann auf rund 430 m - ist also durchaus „kreislauffördernd“. Insgesamt schaffen Sie eine Gesamtsteigung bzw. ein Gefälle von rund 340 Metern (zuzüglich die Ersteigung der Gleichen). Recht steile Etappen führen vom Wittmarshof den Wald hoch (200 auf 278 m), von Bremke auf den Eschenberg (260 auf 329) und von Appenrode zu den Gleichen (280 auf 350 + Ersteigung der Gleichen). Für die Anstrengung werden Sie aber mit schönen Weitblicken belohnt
Tipps
Die Gleichen
Die Zwillingsberge „Neue Gleichen“ und „Alte Gleichen“ gaben der Gemeinde Gleichen ihren Namen. Auf den 430 Meter hohen Bergen standen einst zwei um 1100 erbaute Burgen. Von hier aus kontrollierten die Grafen zu Reinhausen die Heer- und Handelsstraße Göttingen - Heiligenstadt - Mühlhausen. Wohl zur Zeit des 30-jährigen Krieges wurden die Burgen zerstört. Im Jahr 1800 stürzte der letzte erhaltene Turm auf den Alten Gleichen ein. Heute sind nur noch die Mauerreste zu bestaunen.
Zeugenberge
Auf unserer Wanderung kommen wir durch das Gebiet des rötlichen Buntsandsteins. Darüber lagerten einst mächtige helle Muschelkalkschichten. Sie sind durch Wasser und Witterung weitgehend abgetragen. Nur einzelne Reste haben der Erosion widerstanden und überragen nun als Zeugen des ursprünglichen Muschelkalks die Landschaft. Zu den Zeugenbergen gehören die Gleichen und der Eschenberg. Dieser Wechsel des hellen und dunkleren Grundgesteins läßt sich im Frühjahr auf den Feldern gut beobachten. Auch die Vegetation zeigt deutliche Unterschiede in den Kalk- bzw. den Buntsandstein-Wäldern.

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Urheber: Ingo Seifert-Rösing, Wilhelm-Raabe-Str. 15, 37083 Göttingen, E-Mail: seifert-roesing@t-online.de

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