Göttinger Land Navigator, Fahrradtouren, Wandertouren, Reitertouren, GPS-Navigation

Wanderung auf dem Europäischen Fernwanderweg E 6 von der Rhumequelle nach Göttingen

Rubrik:Wandern
Start:Rhumspringe / Rhumequelle
Streckenverlauf:Rhumequelle, Rhumspringe, Breitenberg, Duderstadt, Nesselröden, Werxhausen, Sattenhausen, Hengstberg, Göttinger Stadtwald bei Mackenrode, Kerstlingeröder Feld Schillerwiesen, Altes Rathaus Göttingen
Ziel:Göttingen / Altes Rathaus
Länge:72,00 km
Dauer:ganztägig
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Der Weg ist durchgehend mit einem X markiert. Die Orientierung ist daher auch ohne Karte und Routenbeschreibung möglich. Immer wieder sind auch Markierungen „E 6“ zu finden. Der Weg wird vom Harzklub markiert und betreut.
Besondere Hinweise:Achtung Wanderer! Das Wanderwegenetz im Landkreis Göttingen führt überwiegend über Wirtschaftswege. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf Land- und Forstwirtschaft. Die Benutzung der Wege geschieht auf eigene Gefahr.

Tour auf der Karte anzeigen »

Informationen zur Tour

Der E6 verläuft über rund 7.000 km durch Schweden, Dänemark, Deutschland, Österreich, Slowenien und Griechenland. Im Landkreis Göttingen verläuft der E 6 durch das Eichsfeld bis nach Göttingen und weiter bis nach Hann. Münden.

Rhumequelle

Die Wanderung beginnt an einer der größten Karstquellen Deutschlands, der Rhumequelle. Von Rhumspringe steigen Sie langsam hinauf zum Kuhhirtsberg oberhalb von Breitenberg. Beim Forsthaus Hübental bietet sich Ihnen eine schöne Aussicht auf Duderstadt und die Möglichkeit zur Rast. Ihr weiterer Weg führt Sie über Breitenberg durch das historische Zentrum von Duderstadt. Sie wandern über den Euzenberg an Nesselröden vorbei durch Werxhausen hinauf bis zum Fuchsberg. Dort lohnt sich ein Abstecher zum Hügelgräberfeld. Sie folgen weiter dem E 6, queren Himmigerode und Sattenhausen und gelangen über den Hengstberg bis zur Muschelkalkschichtstufe des Göttinger Waldes. Hier lohnt ein Ausflug zur Mackenröder Spitze, dem mit 428 m höchsten Punkt der Wanderung. Weiter führt Sie die Tour über das Kerstlingeröder Feld am Wildgehege Hainholzhof, der Sternwarte und dem Bismarckturm vorbei, hinab zu den Schillerwiesen, bis zum Ziel, dem alten Rathaus in Göttingen.
Tipps
Rhumequelle
Sie ist eine der größten Karstquellen Europas. Dem Quelltopf und den zahlreichen Nebenquellen entspringen pro Sekunde bis zu 5.000 Liter Wasser mit einer Temperatur von 8 °C.
Hengstberg
Südlich von Mackenrode erhebt sich der bewaldete Hengstberg über die umliegenden Felder. Wie der Göttinger Wald ist er aus Muschelkalk aufgebaut, einem Gestein aus Meeresablagerungen. Zu geologischen Urzeiten hat der Muschelkalk in dieser Region weitgehend den darunter liegenden Buntsandstein bedeckt. Rund um den Hengstberg ist der Muschelkalk im Laufe der Jahrmillionen abgetragen worden, nur dieser Teil blieb als „Zeugenberg“ der ehemaligen Muschelkalk-Flächen stehen.
Göttinger Wald
Bei Mackenrode überragt das helle Gestein des Muschelkalks deutlich sichtbar das Umland. Der Muschelkalk bildet hier eine schräg gestellte Schichtstufe, die nach Osten (zum Eichsfeld) steil aufragt und nach Westen zum Leinetal abfällt. Auf dem Muschelkalk wachsen insbesondere viele Frühlingsblüher, die zu Jahresbeginn eine Wanderung durch dieses Gebiet besonders reizvoll machen.
Eichsfelder Becken
Schon in der Frühsteinzeit, vor rund 7.500 Jahren, haben die ersten Ackerbauer diese Region besiedelt. Die Menschen wurden angelockt vom fruchtbaren Lößboden, der sich während der Eiszeit auf dem Buntsandstein abgelagert hat. Bei dieser Wanderung durch das Eichsfelder Becken wandern wir durch die weiten Getreidefelder einer der ältesten Kulturlandschaften Mitteleuropas.

Stadtansicht Duderstadt

Blick vom Euzenberg

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (0,81 MB)

Urheber: Ingo Seifert-Rösing, Wilhelm-Raabe-Str. 15, 37083 Göttingen, E-Mail: seifert-roesing@t-online.de

« zurück zur Übersicht »