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WALD - WIESEN - WEIZEN (Radtour mit Blicken in die Vergangenheit)

Rubrik:Radfahren
Start:Bilshausen, Sportplatz
Streckenverlauf:Bilshausen, Gillersheim, Leisenberger Kirche, Holzerode, Mäuseturm, Hünstollen, Weisswassertal, Ebergötzen- Wollbrandshausen, Höherberg, Bilshausen
Ziel:Bilshausen, Sportplatz
Länge:47,00 km
Dauer:ca. 4 Stunden
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Tour 22 (T 22)
Besondere Hinweise:Achtung Radfahrer! Das Radwegenetz im Landkreis Göttingen führt überwiegend über Wirtschaftswege. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf Land- und Forstwirtschaft. Die Benutzung der Wege geschieht auf eigene Gefahr.

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Informationen zur Tour

Die Rundfahrt führt zur Wüstung Leisenberger Kirche (Gillersheimer Forst), weiter geht es über den Hünstollen (mit Burganlage und Aussichtsturm), durch das Weisswassertal nach Ebergötzen und über den Höherberg zurück nach Bilshausen.

Mäuseturm bei Holzerode

"Vom Sportplatz in Bilshausen (Sandweg, Fabrikstraße, Lindenstraße, Vor-dem-Tore, Bergstraße) geht es über den Großen Berg bis zur Straße Gillersheim-Renshausen. Sie fahren rechts nach Gillershaiem (Bornstraße, Emil-Koch-Straße, Tränke, Obere Straße, Karlststraße, Wehberg). Über den Wehberg (Steigung > 10%!) radeln Sie geradeaus zur Leisenberger Kirche, deren Mauern die Reste einer Siedlung bezeugen, die im 15. Jahrhundert wüst gefallen ist. Neben dem erhaltenen Dorfbrunnen und den gut erkennbaren mittelalterlichen Wölbäckern (durch landwirtschaftliche Nutzung entstandene wellenförmige Abfolge von Furchen und Scheiteln) bezaubert die Besucher vor allem die romatische Lage im alten Buchenwald. Anschließend kehren Sie die wenigen Meter zum Brunnen zurück und fahren rechts über den Bärengrundweg"" an einer Köhlerhütte vorbei und dann immer geradeaus bis Sie auf die Kreisstraße stoßen. Dort halten Sie sich wieder rechts und gelangen nach Holzerode. Im Dorf nehmen Sie die zwiete Straße links (Mühlenstraße) und oberhalb der ehemaligen Ziegelei Hölle queren Sie die Bundesstraße. Nach einem Abstecher zum Mäuseturm, der ebenfalls eine Wüstung der Siedlung Möseborn markiert, fahren Sie hinauf zum Hünstollen. Dort befinden sich eindrucksvolle Wallreste einer germanische Fluchtburg, die im 1. Jh. v. Chr. errichtet und bis in das Mittelalter hinein genutzt wurde. Vom Aussichtsturm, der auf der Muschelkalk-Schichtstufe des Göttinger Waldes steht, haben Sie einen prächtigen Ausblick über ds Eichsfelder Becken bis in den Harz hinein.

Fahren Sie den Stichweg wieder zurück und biegen Sie in den nächsten Weg links ab, der oberhalb von Bösinghausen durch das romatische Weisswassertal nach Ebergötzen führt. Nach Durchfahren des Ortes (Neustadt, Göttingen Straße, Herzberger Straße) fahren Sie hinter der Bushaltestelle weiter geradeaus und dann nach rechts auf den Radweg bis zur nächsten großen Kreuzung. Sie queren die einmündende Straße und folgen dem parallel zur B 27 verlaufenden Wirtschaftsweg. Bei der nächsten Unterführung unterqueren Sie die B 27 und fahren nach Wollbrandshausen. Von der Hauptstraße biegen Sie links in die Hinterstraße und wieder links in die Straße Am Höherberg ab und fahren auf den Höherberg. Dort steht die Wallfahrtskapelle zu den vierzehn Heiligen Nothelfern, die anlässlich einer im Jahre 1850 wütenden Cholera errichtet und 1902 erweitert wurde. Zu diesem Ort unter schattigen Linden finden jährlich gut besuchte Wallfahrten statt. Vom Höherberg rollen Sie bei prächtiger Aussicht nach Bilshausen zurück (Kapellenweg, Hauptstraße, Lindenstraße, Fabrikstraße, Sandweg).

TIPPS
- Lohnenswert ist ein Besuch des Naturschutzgebietes Thiershäuser Teiche mit Gaststätte, Angel- und Wandermöglichkeiten. Um dorthin zu gelangen müssen Sie an der Straße Gillersheim-Renshausen links abbiegen nach Renshausen.
- Besuchen Sie das Europäische Brotmuseum und die Wilhelm-Busch-Mühle in Ebergötzen, die den Originalschauplatz der Streiche von Max und Moritz verkörpert.
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Aussichtsturm auf dem Hünstollen

Aussichtspunkt Höherberg

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Urheber: Stephan Hagedorn

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