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Rolliwandern im Eichsfeld

Rubrik:Geführte Touren / Sightseeing
Streckenverlauf:je nach Tour 5 km bis 20 km
Länge:7,00 km
Dauer:Kolpin Ferienparadies Pferdeberg in Gerblingerode oder Stadt Duderstadt
Schwierigkeit:je nach Tour 1,5 h bis Tagestour
Kontakt:Achtung Radfahrer! Sie nutzen überwiegend landwirtschaftliche und forstliche Wirtschaftswege. Bitte nehmen Sie Rücksicht. Nutzung auf eigene Gefahr.
Arbeitsgruppe Rolli-Wandern im Eichsfeld
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Informationen zur Tour

Für Tagesausflüge in die Goldene Mark, zum Seeburger See oder zum Naturerlebniszentrum der Heinz Sielmann Stiftung kann eine kleine Flotte von Rollstühlen mit vorgespannten Hand- und Elektrobikes“gemietet werden.

"1. Wandertag
Ihre Rollstuhl-Wandertour beginnt in Duderstadt. Am ersten Tag sollte Sie diese barrierefreie Stadt „erfahren“. Duderstadt, die Perle des Eichsfeldes"", gilt als eine der schönsten Fachwerkstädte Deutschlands. Der historische Stadtgrundriss ist seit mehr als 700 Jahren nahezu unverändert. In einmaliger Geschlossenheit reihen sich mehr als 550 farbenfrohe Fachwerkhäuser verschiedener Stilepochen harmonisch aneinander. Zeugen einer großen Vergangenheit. Jedes für sich ein eigenes Kunstwerk, nur darauf wartend, entdeckt zu werden. Das Rathaus, Wahrzeichen der Stadt, wurde bereits zu Beginn des 14. Jahrhunderts erbaut und vereint in seltener Harmonie Baustile von der Gotik bis zur Renaissance.

2. Wandertag 7,5 km
Ihren ersten „Touren-Wandertag“ beginnen Sie am Duderstädter Rathaus. Von dort fahren Sie auf der Jüdenstraße stadtauswärts, biegen dann am Kreisel rechts auf den Ebert- Ring ab. Rund 100 m weiter geht es links in die Straße „An der Leerenchen Rinne“. Auf dem leicht ansteigenden Weg (4-5%) durch das Sulbigtal, das einen schönen Naturlehrpfad besitzt, erreichen Sie nach 4,4 km das Gut Herbigshagen. Das ehemalige Duderstädter Stadtgut ist Sitz der Heinz Sielmann Stiftung. Als der Tierfilmer Heinz Sielmann 1988 für den NDR an der deutsch-deutschen Grenze bei Duderstadt den Film “Tiere im Schatten der Grenze” drehte, war eine der Kernaussagen, dass sich über Jahrzehnte in dem für Menschen gesperrten Grenzstreifen ein einmaliger Artenreichtum, einmalige ökologische Nischen entwickelt hätten. Ein acht Kilometer langer Abschnitt des Grenzstreifens in der Nähe des Gutes ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Auf dem Gut finden Sie rollstuhlgerechte sanitäre Einrichtungen und eine Cafeteria. Nach dem Besuch fahren Sie weiter aufwärts und halten sich an der Einmündung in die Kreisstraße links und an der anschließenden Gabelung rechts. Nach rund zwei Kilometern (bis acht Prozent Gefälle, Handschuhe empfohlen) stoßen Sie auf die Gemeindeverbindungsstraße Langenhagen-Fuhrbach. Bieten Sie rechts ab nach Fuhrbach , im Ort dann rechts in die Fuhrbacher Straße. An ihr liegt Ihr Tagesziel, das Hotel zum Kronprinzen. Ihr Gepäck wartet dort schon auf Sie.

3.Wandertag 7 bzw. 13,5 km
Ihre nächste Tagesetappe beginnen Sie mit dem Bus. Der bringt Sie zum Schützenhaus in Gieboldehausen. Von dort können Sie wahlweise mit dem Rollstuhl an der Rhume entlang wandern oder im „Rolli“ auf ein Floss fahren, mit dem Sie sich Hahle- und Rhumeab geruhsam bis vor die Wassermühle in Bilshausen treiben lassen. Wollen Sie lieben auf eigenen Rädern rollen, fahren sie über Hahlestraße , Göttinger Straße und Totenhäuser Straße auf die ehemalige Bahntrasse, die einst die wandernden Handwerker aus dem Eichsfeld in die Ferne und wieder nach Hause führte, zum Bilshäuser Ortsteil Strohkrug. Links ab über die Rhume nach Bilshausen. Dort landen nach 6,5 Kilometern auf dem Wasser auch die „Flötjer“. Die Strecke führt „Seebären“ und „Landratten“ dann über die Bahnhofstraße und Gartenstraße, danach rechts auf der Bergstraße bis zum Ortsausgang. Sie folgen mehrere Kilometer der zu Beginn leicht ansteigenden, wenig befahrenen Verbindungsstraße in westlicher Richtung nach Gillersheim, vorbei an einem Waldlehrpfad mit Rundwanderstrecke und diversen Sitzmöglichkeiten. Dabei überwinden Sie den Großen Berg, der von einem schönen Eichen-Buchen-Mischwald bewachsen ist und auf dem bronzezeitliche Hügelgräber eine sehr frühe Besiedlung unseres alten Kulturraumes belegen. Mit - je nach Wetterlage - schönem Ausblick geht es knapp einen Kilometer zügig hinab bis zur Gabelung Thiershausen-Gillersheim. Sie biegen links ab und erreichen nach einem Kilometer das Naturschutzgebiet Thiershäuser Teiche. Hier finden sich vielseitige Erholungsmöglichkeiten für Wanderer, Angler und Naturliebhaber sowie eine Gaststätte zum Einkehren mit Terrasse und kleinem Spielplatz. Rechts vor dem großen Teich biegt die Zufahrt zum Ferienhof Bleckert ab. Alleinlage am Wald, hofeigener See mit Forellen, Zander, Aal und Hecht. Angeln 10 /Tag, Räucherofen. Kutschfahrten für Rollstuhlfahrer durch das Landschaftsschutzgebiet"

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